Das Vall de Pop, auch bekannt als Vall del Xaló, ist ein Tal im Hinterland der Marina Alta, das aus bezaubernden Dörfern besteht, die von Bergen und Weinbergen umgeben sind. Die Route führt durch Ortschaften wie Senija, Llíber, Xaló, Alcalalí, Parcent, Castell de Castells, Benigembla und Murla, von denen jede ihr eigenes Kulturerbe, ihre eigenen Traditionen und Landschaften besitzt. Es ist eine perfekte Route, um das ländliche Leben, die Weinkultur und die lokale Gastronomie zu entdecken.
Wir empfehlen einen Besuch bei Tourist Info Vall de Pop, um weitere Informationen über die Gegend zu erhalten.
Um nach Vall de Pop zu gelangen, folgen wir der folgenden Route ab Dénia:
SEHENSWÜRDIGKEITEN
SENIJA
- Die Kirche aus dem 18. Jahrhundert wurde auf einer ehemaligen arabischen Moschee erbaut, von der offenbar bedeutende Überreste unter dem neuen Bauwerk verborgen sind.
LLÍBER
- Im Zentrum von Llíber: Die Pfarrkirche San Cosme y San Damián im neoklassizistischen Stil. Es lohnt sich, einen Spaziergang durch die Umgebung der Kirche und den Kalvarienberg sowie durch die Altstadt zu machen.
XALÓ
- Im Zentrum von Jalón befindet sich die Kirche Santa María im neoklassizistischen Stil auf dem Hauptplatz.
- Antiquitätenmarkt. Samstagsvormittags findet der bekannte Antiquitätenmarkt statt, auf dem Antiquitäten gehandelt und Secondhand-Artikel verkauft werden.
- Jalón und Alcalalí sind zwei Orte mit einer langen Tradition in der hausgemachten Herstellung von Wurstwaren und Backwaren.
- Wandern. Von hier aus gelangt man in die Sierra de Bérnia.
ALCALALÍ
- Ein Muss ist ein Besuch des Rathausplatzes mit der Pfarrkirche „La Natividad de Nuestra Señora“. Auf demselben Platz befindet sich das bedeutendste Wahrzeichen des Ortes: der mittelalterliche Turm (16. Jh.), ein herrlicher Aussichtspunkt über das Tal. Außerdem kann man das Rosinenmuseum besuchen.
PARCENT
- Das Dorf Parcent ist von beeindruckenden Bergen umgeben, wobei besonders der Gebirgspass Coll de Rates hervorzuheben ist. Wenn wir den Gipfel erklimmen, genießen wir einen herrlichen Blick auf das Vall de Pop und die benachbarten Täler.
- Wir machen einen gemütlichen Spaziergang durch das Dorfzentrum, besuchen die Pfarrkirche „La Purísima Concepción“ und schauen auch bei dem Haus vorbei, in dem der Schriftsteller Gabriel Miró lebte.
- Typische Gerichte: Coques, Paella, Espencat, Couscous, …
Wenn wir der kurvenreichen Straße des Coll de Rates weiter folgen und Tárbena fast erreicht haben, finden wir zuvor eine Abzweigung nach rechts, die uns nach Castell de Castells führt, dem Dorf, in dem wir unseren nächsten Halt einlegen werden.
CASTELL DE CASTELLS
- Sehenswürdigkeiten in Castell de Castells. Die Pfarrkirche Santa Ana aus dem 17. Jahrhundert ist besonders sehenswert. Ebenfalls einen Besuch wert sind die Altstadt, das Ethnologische Museum und das Museum für makroschematische Kunst bzw. Felskunst, die beide in einem über 200 Jahre alten Herrenhaus in der Calle San Roque untergebracht sind.
PLÀ DE PETRACOS
- Von Castell de Castells aus, wenn man der Straße in Richtung Benigembla auf der linken Seite folgt, findet man die Abzweigung zum Heiligtum von Plà de Petracos, einer zum Weltkulturerbe erklärten Stätte, die aus hochabstrakten prähistorischen Malereien besteht (die als makroschematische Kunst bezeichnet werden) und eine der bedeutendsten Fundstätten für Felskunst in der Autonomen Gemeinschaft Valencia darstellt.
- Nachdem wir diesen wunderschönen Ort von unschätzbarem historischem Wert besichtigt haben, fahren wir weiter auf der Straße und kommen am Plà de Petracos vorbei, einem Gebiet, in dem die Schlacht zwischen Mauren und Christen anlässlich der Vertreibung der Mauren im Jahr 1609 stattfand.
- Nach der Besichtigung des Plà de Petracos kehren wir auf die Straße von Castell de Castells nach Benigembla zurück.
BENIGEMBLA
- Wir empfehlen Ihnen einen Spaziergang durch die Altstadt, wo sich die Pfarrkirche San José aus dem späten 18. bis 19. Jahrhundert im neoklassizistischen Stil befindet.
- Es lohnt sich, durch die Umgebung des Ortskerns zu schlendern, um die typischen „Riuraus“ (traditionelle Bauwerke, die unter anderem zum Trocknen von Rosinen genutzt werden), die verschiedenen Brunnen sowie mehrere Höhlen zu besichtigen.
Anschließend fahren wir weiter in die Gemeinde Murla.
MURLA
- Die historische Bedeutung Murlas im Vall de Pop war während des gesamten Mittelalters und der Renaissance sehr groß. Im 16. Jahrhundert war es die einzige Gemeinde im Landesinneren der Marina Alta, die von Christen bewohnt war, welche nach der Vertreibung der Morisken im Jahr 1609 eine wichtige Rolle bei der Wiederbesiedlung der umliegenden Gemeinden spielten.
- Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Burgkirche San Miguel, die Kapelle Ermita de la Sangre und die Kapelle Ermita de San Sebastián.